powered by apotheken.de Impressum

Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Di
    08:00 bis 12:30 und 14:30 bis 18:00
    Mi
    08:00 bis 12:30
    Do - Fr
    08:00 bis 12:30 und 14:30 bis 18:00
    Sa
    09:00 bis 12:30

notdienste

News

BAI – Alternative zum BMI?

Nach wie vor ist es üblich, Übergewicht mit dem Body-Mass-Index zu beurteilen. Doch um den genauen... mehr

Trinken Sie sich schlank

Wer abnehmen will, meidet hochkalorisches Essen. Dass auch die Getränkewahl bei der richtigen Ernährung... mehr

Fastenzeit nach Karneval

Kein Schnaps, keine Schokolade, kein Steak: Nach den Karnevalstagen beginnt am Aschermittwoch für viele... mehr

Joggen lindert Migräne

Fitness-Training baut Stress ab und hebt die individuelle Schmerzschwelle an. Davon profitieren vor allem... mehr

Schlafbedarf angeboren?

Morgenmuffeln fällt es morgens schwer, aus dem Bett zu kommen. In der kalten Jahreszeit, wenn es draußen... mehr

Kinderbetreuung

Babysitter und Tagesmütter ganz leicht finden – in Zusammenarbeit mit Betreut.de Kinderbetreuung

iPad und iPhone

Der Diagnosefinder auf dem iPad
kostenlos, von Ihrer Apotheke

Notdienstsuche unterwegs
die kostenlose apotheken.de -App


Die Sage vom Süntelstein

Vor Einführung des Christentums regierte der Teufel in unserer, an heidnischen Denkmälern reichen Gegend; ja, er war hier eigentlich zu Hause. Noch heute liegen im Vehrter Bruche zwei Steindenkmäler. Auf dem kleineren, an dem die "Kriebeke" vorbeifließt, hat der Teufel damals sein Brot geknetet; das andere war sein Backofen. Da mußte es ihn denn über alle Maßen verdrießen, als der Christengott ihm sein angestammtes Reich und sein Herrscherrecht streitig machen wollte und sich in Venne eine Kirche bauen ließ. Um die Tür der fertigen Kirche, deren Bau er nicht hatte verhindern können, zu sperren, damit keiner hineinkomme, holte der Teufel um die Mitternachtstunde einen schweren, großen Granitblock, wahrscheinlich vom Gattberge, wo noch jetzt zahlreiche Granitblöcke umherliegen, band eine dicke Kette kreuzwelse herum und begann dann. ihn auf seinem Rücken berganzuschleppen. Der Stein war aber so schwer, daß dem Teufel trotz seiner riesigen Stärke doch recht höllisch heiß wurde. Manchmal mußte er stehenbleiben, um sich zu ver schnaufen. Dadurch verspätete er sich sehr: denn gerade, als er oben auf dem Berge ankam, schoß vom Osten her der erste Strahl der Sonne zu ihm herüber, und ein wachsamer Hahn vom Venner Tal krähte seinen Morgengruß herauf. Da war das nächtlich böse Walten des Teufels zu Ende. Wütend erfaßte er den Stein und stieß ihn mit aller Kraft in den harten Boden des Berges. Der Stein steht noch heute auf derselben Stelle; aber von dem gewaltigen Stoße hat er da, wo die Kette ihn um schloß, in der Mitte und von oben nach unten zwei tüchtige Risse bekommen. Auch sind die Spuren der Kette an den äußeren Rändern dieser Risse noch sichtbar, und an der nach Venne gelegenen Seite bemerkt man deutlich, wie der Rücken des Teufels durch seine höllische Hitze den Granit geschmolzen hat.

Seit jener Zeit dreht sich der Stein jeden Morgen um seine Achse, wenn der erste Sonnenstrahl erscheint und zum ewigen Andenken an die Rettung der Venner Kirche durch die Sonne, die das nächtliche Walten des Teufels vernichtet hat, wird er noch jetzt der Süntelstein genannt. Seitdem ihm sein böses Vorhaben mißlungen ist, hat der Teufel diese Gegend verlassen.